Die Faszination von antiken Fächern ist bis heute ungebrochen und erfreut sich nicht nur bei Sammlern großer Beliebtheit. Früher galt der Handfächer als Statussymbol und „Zepter der Frau“, wobei auch Männer den Fächer zu schätzen wussten. Heute wie früher, ist der Handfächer neben dem Urlaubssouvenir vor allem als Fächer zur Hochzeit sehr begehrt.

Hochzeitsfächer – Vom Adel am Hofe geschätztes und populäres Gastgeschenk

In den früheren Epochen wurden Handfächer als offizielle Geschenke (z.B. Hochzeitsfächer) für die Aristokratie und geistliche Würdenträger übersandt. Die Handfächer am Hofe waren sehr geschätzt und in der Regel an Verwandte vererbt worden. Maßgeblich beeinflussten die herrschenden Klassen die Moderichtungen, als gesellschaftliche Montur einer Dame im Adel.

Fächer zur Hochzeit – Das besondere Gastgeschenk

Im Gegensatz zur Koketterie im 18. Jahrhundert entwickelte der Fächer eine vorrangige Bedeutung als elitäres Symbol zur Hochzeit. Prägend für den Gebrauch des Hochzeitsfächers war die Marktgräfin Sybilla Augusta im 18. Jahrhundert. Viele ließen sich die Hochzeitsfeierlichkeiten auf Papier bildlich festhalten, mit exponiert zur Schau gestelltem Hochzeitsfächer als Gastgeschenk.

Hochzeitsfächer gewannen an Popularität

  • Brauch weitete sich im 18. und 19. Jahrhundert aus
  • Es wurden nur exquisite und reich verzierte Fächer zur Hochzeit genutzt
  • Hochzeitsfächer als großzügiges Gastgeschenk für die Brauttracht
  • Hochwertige Handfächer auch als Ehrengaben für ältere Hochzeitspaare beliebt

Hochwertige Herstellung der Handfächer zur Hochzeit erforderte Talent

Die Herstellung von einem Hochzeitsfächer war schon zu damaligen Zeiten sehr aufwendig und bedurfte viel Expertise. Neben den begabten Künstlern und erfahrenen Feinhandwerkern diente den edlen Hofdamen das Bemalen der Fächer zur Hochzeit als vornehmer Zeitvertreib. Die notwendigen Kenntnisse erwarben die Damen durch Zeichenunterricht, als Ausbildung für die höhere Klasse.

Hochwertige Herstellung der Handfächer zur Hochzeit erforderte Talent

Die Herstellung von einem Hochzeitsfächer war schon zu damaligen Zeiten sehr aufwendig und bedurfte viel Expertise. Neben den begabten Künstlern und erfahrenen Feinhandwerkern diente den edlen Hofdamen das Bemalen der Fächer zur Hochzeit als vornehmer Zeitvertreib. Die notwendigen Kenntnisse erwarben die Damen durch Zeichenunterricht, als Ausbildung für die höhere Klasse.

Hochzeitsfächer im Altar der Hymnen, ca. 1775

Hochzeitsfächer im Altar der Hymnen, ca. 1775

Hochzeitsfächer in der Gesellschaft

  • Salonfähig als Gastgeschenk wurde der Hochzeitsfächer durch den Adel
  • Die Mode und Stilrichtungen wurden stark beeinflusst von den Fürstinnen in Baden
  • Zeichnungen von Hochzeitspaaren trugen zur gesellschaftlichen Bedeutung bei
  • Die Presse verbreitete Informationen darüber, wie Hochzeitsfächer am Hofe entstanden

Zeit und Kreativität für die Handfächer zur Hochzeit

Dabei waren viele Tugenden und Begabungen von Nöten, um exzellente Fächer zur Hochzeit zu kreieren. Sehr viel Sorgfalt bei der Behandlung von Details, feiner Geschmack und emsiger Fleiß, waren notwendige Grundattribute. Oft waren mehrere Personen an der Herstellung und Bemalung eines Hochzeitsfächers beteiligt. Der Fächer zur Hochzeit musste perfekt geformt sein, exklusiv aussehen und problemlos funktionieren.

Der Fächer zur Hochzeit als Gastgeschenk – Keineswegs in Vergessenheit geraten

Diese Exklusivität des Hochzeitsfächers hat sich bis heute gehalten. Der Hochzeitsfächer gilt auch heute noch als beliebtes Gastgeschenk für die Gäste oder besonderes Accessoire für die Braut. Dabei gibt es neben den spezialisierten Handwerksstätten auch viele Anleitungen zum Eigenbau und Gestaltungsfreiraum für eigene Kreativität. So wie damals, gilt der Handfächer heute noch als hochwertiges und beliebtes Accessoire zu besonderen Anlässen – besonders für Hochzeiten.