Antiker Fächer mit Motiv Gründung Rom ca. 1740

Antiker Fächer Gründung Roms ca. 1740

Antike Fächer zählen heutzutage zu den Raritäten längst vergangener Zeiten. Die Damen des Adels tanzten auf Bällen und wandelten in Gärten mit ihren Liebsten. Der Handfächer, spätestens im 18. Jahrhundert in vielen verschiedenen Formen erhältlich und in der Mode unverzichtbar, versprüht bis heute ein unvergleichliches Lebensgefühl der Leichtigkeit.

Antike Fächer – Ein schöner Schatten der Vergangenheit

Der Fächer, so wie wir ihn heute kennen, ist ein auf maximal 180 Grad aufklappbares und halbkreisförmiges Objekt. Ursprünglich diente der Handfächer der Kühlung und schützte das Gesicht vor der Sonneneinstrahlung. Im Verlauf der Jahrhunderte avancierte der Fächer vom praktischen Gebrauchsgegenstand zum Statussymbol.

Mit der Hochphase und Popularität im 18. und 19. Jahrhundert erlebte der Handfächer eine unvergleichliche Blütephase. Exotische Einflüsse aus dem Orient und Asien waren das Eine. Das Andere, die Verfügbarkeit für die breite Bevölkerung durch Massenproduktion befriedigte den Wunsch auf das unverzichtbare Modeaccessoire.

Formen von Fächern im Wandel der Gesellschaft

Heutzutage findet man nur sehr schwer gute erhaltene Handfächer vergangener Tage. Es gibt zwar unzählige verschiedene Formen von Fächern, doch sind antike Fächer oftmals nur für das geübte Auge auszumachen. Von Federfächern bis zum Faltfächer gab es wenige Formen, die den gesellschaftlichen Wandel der Zeit unverändert überstanden haben.

Bestandteile des Fächers als Ausdruck zeitloser Eleganz

Von der Antike bis in die heutige Zeit – der Handfächer hat eine wohl zeitlose Beständigkeit. Mit dem Wandel der Gesellschaft und vielfältigen Umwälzungen in der Mode über die Jahrhunderte, haben sich auch die Vorlieben und Geschmäcker gewandelt. Die Materialien, Themen und Farben haben sich im Laufe der Jahrhunderte den damaligen Trends sowie Strömungen angeglichen. Dennoch sind bis ins heutige Zeitalter die Bestandteile des Fächers nahezu unverändert geblieben.

Fächersprache – subtile Art von diskreter Kommunikation

Eine besondere Funktion und Verwendung des Handfächers bestand im Austausch von Liebesbotschaften. Diese Art der Geheimsprache unterstrich die bewusste Körpersprache und ermöglichte durch einen Handfächer den heimlichen Flirt. Daneben mussten die vielfältig entstandenen Gesten der Fächersprache auch vom Gegenüber erlernt und verstanden werden.